Atemschutzübung auf GfB-Ebene

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Für die Atemschutzgeräteträger des Technischen Hilfswerks ist eine jährliche Einsatzübung vorgeschrieben.  In diesem Jahr  fand diese am 5. November auf dem Übungsgelände des OV Stolberg unter der Leitung des Bereichsausbilders Peter Boell statt. Nach starken Regenfällen, die die ursprüngliche Übungsplanung auf dem Übungsplatz im Brander Wald zunichte machten, trafen sich die Atemschutzgeräteträger der Ortsverbände Stolberg, Jülich und Hürtgenwald am frühen Morgen an der Unterkunft des OV Stolberg.  Iden Bergungsröhren sowie auf dem Bergungsturm des Ortsverbandes sollten realistische, den Aufgaben des THW entsprechende Übungsszenarien durchgespielt werden. Transport und Bedienung eines Stromerzeugers unter Atemschutzgeräten wurden ebenso geübt wie Aufbau von Scheinwerfern in luftiger Höhe auf dem Bergungsturm des Ortsverbandes. Zum Schluss wurde als Übungseinlage noch die Rettung eines Helfers nach einem Atemschutzunfall relitätsnah trainiert. Die eingesetzten Helfer der Atemschutzüberwachung wurden dabei durch die hohe Zahl der gleichzeitig eingesetzten Atemschutzträger entsprechend gefordert. Nach Auswertung der Übung zeigten sich der Ausbilder Peter Boell ebenso wie der Zugführer des Technischen Zuges Thomas Pyritz sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Der schweißtreibende Tag endete mit einem zünftigen Imbiss und der Heimfahrt in die Standorte.

Seminar Deichverteidigung

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Traditionell werden die Bereichsausbildungen des THW zum Thema Deichverteidigung in der Unterkunft des OV Stolberg durchgeführt. Neben der Ausbildung von THW-Helferinnen und Helfern gibt es auch eine Vereinbarung mit dem Lehrstuhl "Wasserbau" der RWTH Aachen, für Studentinnen und Studenten dieses Studienganges ein spezielles Seminar durchzuführen. Nach einer längeren Pause, die durch die Hochwassereinsätze der letzten Jahre bedingt waren, fand am Samstag wieder eine entsprechende Ausbildungsveranstaltung  in Stolberg statt. Die beiden Ausbilder Michael Endres vom OV Hückelhoven und Lutz Förster vom OV Herzogenrath informierten in einem theoretischen Teil über die Maßnahmen des Katastrophenschutzes zur Deichverteidung. Anschließend wurden rund 1000 Sandsäcke mit verschiedenen Hilfsmitteln gefüllt, die nach der Mittagspause dann für die praktische Ausbildung verwendet wurden. Deichdrainagen wurden ebenso gebaut wie einfache Behelfsdeiche und eine Quellkade. Nachdem auch das Wetter relativ trocken geblieben war, konnten den Teilnehmern, denen besonders der praktische Teil Spaß gemacht hatte, die entsprechende Bescheinigung über eine erfolgreiche Teilnahme ausgehändigt werden.

Truppmannlehrgang 2016

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Der Truppmannlehrgang der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg hat nach den Ferien wieder begonnen. Die THW-Ausbilder unterstützen auch in diesem Jahr das Ausbildungsteam der Feuerwehr und haben wieder die Ausbildung in der physikalischen Theorie, Bergung und Ortung sowie in Abstützen und Aussteifen von Gebäuden übernommen. Der Lehrgang findet in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Fuerwehr Roetgen in der Feuerwehrhauptwache "An der Kesselschmiede" statt.

Ehrenamt trifft Politik

Was ist der mobile Hochwasserpegel? Wie erkenne ich, ob Trinkwasser keimbelastet ist? Das und vieles mehr wissen seit gestern 340 Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Bei „MdB trifft THW“ stellten Ehrenamtliche aus ganz Deutschland den Abgeordneten aus ihrer Region an neun interaktiven Ständen in Berlin ihre „blaue Welt“ vor. Prominent präsentierte sich das THW in einem Veranstaltungszelt vor dem Paul-Löbe-Haus zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag. Im Inneren konnten die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) beispielsweise ein mobiles Labor der Ehrenamtlichen aus dem THW-Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland besuchen. Zwei Helfer der Fachgruppe Trinkwasserversorgung zeigten dort den interessierten MdB, wie verschmutztes Wasser auf seinen Härtegrad oder auf eine Keimbelastung untersucht wird – und das auf farbenfrohe Weise: Zunächst färbte Joscha Gerbig vom Ortsverband Rüsselheim das zu untersuchende Wasser mit einem Indikator rot. Anschließend träufelte er so lange Salzsäure in die Flüssigkeit, bis diese sich grün färbte. „An der Skala auf der Pipette der Salzsäure kann ich dann ganz einfach die Wasserhärte ablesen“, erklärte er. Davon überzeugte sich unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière.


Um Wasser ging es auch am Stand der THW-Leitung. Dort informierten sich die Politikerinnen und Politiker über den mobilen Hochwasserpegel – eine Innovation aus dem THW-Ehrenamt. „Es ist ganz egal, wo ich mich befinde, mit dem mobilen Hochwasserpegel kann ich den Wasserstand aus der Ferne kontrollieren“, stellte Michael Ruppert aus dem Ortsverband Lahnstein eine Besonderheit des Messgerätes heraus. Für die Veranstaltung hatte er das Gegenstück des Pegels in seinem gut 600 Kilometer entfernten heimischen Gartenteich positioniert. Den MdB konnte er so die Funktion des Gerätes veranschaulichen.


An zwei weiteren Stationen stellten die THW-Helferinnen und Helfer Einsätze in Deutschland vor. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen zeigte, wie das THW während der Unwetterereignisse im Sommer 2016 Brücken baute, und ließ die Politikerinnen und Politiker selbst eine kleine Brücke aus Holz bauen. Auf welche Weise das THW Flüchtlingen Hilfe leistet, vermittelte der Landesverband Bayern. Umgekehrt engagieren sich aber auch Flüchtlinge im THW. Darüber informierte der Landesverband Bremen, Niedersachsen. „Ein THW für alle – die THW-Familie“ war das Motto des Standes, den der Landesverband Baden-Württemberg präsentierte. Hier zeigten die Helferinnen und Helfer, dass sich jeder ab einem Alter von sechs Jahren im THW engagieren kann. Die internationalen Partnerschaften des THW im Bevölkerungsschutz standen am Stand des Landesverbandes Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt.


Kräftig mit anpacken konnten die Bundestagsabgeordneten am Stand des Landesverbandes Sachsen, Thüringen. Mit vollem Körpereinsatz zimmerte etwa Bundestagspräsident Norbert Lammert unter Anleitung der Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Dippoldiswalde ein Spielhaus aus Holz zusammen. Dabei bekamen die Politikerinnen und Politiker nicht nur einen Eindruck von der Arbeit mit Holz – einer Grundkompetenz einer jeden THW-Kraft. Sie erhielten auch eine Vorstellung davon, wie Ausbildung im THW funktioniert, indem sie praktische Tipps und Tricks der Ehrenamtlichen direkt umsetzen konnten. Nach kurzer Zeit hatten die MdBs in Teamarbeit das Haus fertig gestellt. Unter Schirmherrschaft der Abgeordneten Susann Rüthrich soll das fertige Haus nun an den Verein „Freizeitinsel Riesa“ übergeben werden, der sich für Kinder und Jugendliche einsetzt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert im Beisein von THW-Präsident Albrecht Broemme, dem Präsidenten der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer (MdB) sowie THW-Bundessprecher Frank Schulze.


Bevor die THWler die MdBs ihre Geräte, Fahrzeuge und Projekte erleben ließen, hatten sich die Ehren- und Hauptamtlichen im Allianz Forum unter dem Motto „Voran in die Zukunft“ über künftige Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ausgetauscht. Hier betonten THW-Präsident Albrecht Broemme und THW-Bundessprecher Frank Schulze die Bedeutung des Ehrenamtes und bedankten sich dafür, dass die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer immer mehr Anerkennung in Gesellschaft und Politik findet.

 

Neben den MdB waren auch 350 THW-Angehörige vor Ort, darunter auch der Auslandsexperte unseres Ortsverbandes und Kreisbeauftragte für den Geschäftsführerbereich Aachen Thomas Johnen.

 

Text: Janina Delp,. THW-Leitung

Bild:  THW/ Michael Matthes

Übungscontainer für die Infrastrukturgruppe

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Seit längeren besteht de rWunsch, eine realistiische Übungsmöglichkeit für die Helfer der Infrastrukturgruppe  des OV Stolberg zu finden. Als ein ausgedienter Sänitärcontainer, der überarbeitet werden musste, abgegeben werden sollte, nutzten die Helfer die Gelegenheit, den Container auf dem Übungsgelände aufzustellen. Mit Unterstützung des OV Mönchengladbach wurde der Container nach Stolberg transportiert und mit Hilfe einer Kranes auf die vorbereiteten Fundamente gehoben. Inzwischen laufen bereits die Umbau und Sicherungsarbeiten.

 

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