Unterstützungseinsätze für Bundesbehörden

Juli 2017 101 640x359

In den letzten Wochen wurde der OV Stolberg mehrfach zur Unterstützung anderer Behörden angefordert. Dabei übernahmen die Helferinnen und Helfer des Technischen Zuges den Aufbau von temporärer Infrastruktur wie Elektroversorgung, Ausleuchtung und Aufbau von Zelten, aber auch die Absicherung von Gefahrenstellen im Auftrag der örtlich zuständigen Behörden der Gefahrenabwehr.

1.200 THW-Kräfte im Einsatz für das Gelbe Trikot

Mit rund 1.200 ehrenamtlichen Kräften unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Durchführung der ersten beiden Etappen der Tour de France. Das größte Radrennen der Welt begann am 1. Juli mit einem Zeitfahren in Düsseldorf und führte am Folgetag durch 16 nordrhein-westfälische Kommunen ins belgische Lüttich.

Mehrere Monate bereitete sich der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen intensiv auf dieses Großereignis vor. In Abstimmung mit Kommunen und Kreisen, durch die der Radtross fuhr, wurden die Aufgaben des THW vereinbart. Der Großteil der eingesetzten Helferinnen und Helfer betrieb Notschleusen für Rettungskräfte. Ferner hielt das THW Fahrzeuge und Kräfte sowohl für Lotsendienste als auch für Lautsprecherdurchsagen vor. Mit letzteren hätte die Bevölkerung vor Gefahren, z.B. im Falle eines aufziehenden Unwetters, gewarnt werden sollen. Einsatzschwerpunkte waren die Städte Düsseldorf und Mönchengladbach, die Städteregion Aachen sowie der Kreis Mettmann.

Der THW-Landesbeauftragte für NRW, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, zog nach dem zweitägigen Einsatz ein positives Fazit: „Das THW hat sich als zuverlässiger, professioneller Partner in der Gefahrenabwehr präsentiert und seinen Beitrag zu einem erfolgreichen Tour-Auftakt geleistet. Unseren Einsatzkräften danke ich für ihr außerordentliches Engagement.“

Die Einsatzkräfte kamen aus den Geschäftsführerbereichen Aachen, Düsseldorf und Mönchengladbach, durch die die Strecke der Tour de France verlief. Weitere Helferinnen und Helfer stammten aus den Geschäftsführerbereichen Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wesel.

Die Geschäftsstellen Aachen, Düsseldorf und Mönchengladbach sowie die Dienststelle des Landesbeauftragten richteten an diesem Wochenende Leitungs- und Koordinierungsstäbe ein. Diese nahmen im Hintergrund organisatorische und administrative Aufgaben wahr. Zudem entsandte das THW Fachberater in die Stäbe der Einsatzleitungen, die den Kontakt zu den Anforderern hielten und über die Einsatzmöglichkeiten des THW berieten.

Erstmals mit im Einsatz war das neu gegründete VOST-Team (Virtual Operations Support Team) des THW. Die Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland beobachteten soziale Medien mit speziellen Werkzeugen und führten eine digitale Lagekarte. Auf Twitter suchten sie nach wichtigen Hashtags, auf Facebook prüften sie insgesamt 16 Seiten mit mehr als 3 Millionen Followern auf einsatzrelevante Informationen und Ereignisse, z.B. Verkehrsprobleme oder Bewegung von Personenströmen.

 

Fotos und Text:

<-- THW LV NRW

3 neue Helfer für den Technischen Zug

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Am Samstag wurde die Grundausbildung 2017der THW-Ortsverbände Stolberg, Eschweiler, Simmerath, Jülich und Waldbröl mit der gemeinsamen Prüfung in der Unterkunft in Stolberg erfolgreich beendet. Während der ersten Jahreshälfte 2017 nahmen die Helferinnen und Helfer der Grundausbildungsgruppe an Samstagsausbildungen  in Eschweiler, Euskirchen, Herzogenrath, Simmerath und Stolberg teil. Dabei wurden sie im Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung geschult, erlernten den Umgang mit Rettungsgeräten und den unfallsicheren Umgang mit Generatoren, Pumpen und hydraulischen Hebegeräten. Weitere Schwerpunkte waren eine Einweisung in den Digitalfunk, die Arbeit von Einsatznahsorgeteams und Erster Hilfe. Bei bestem Prüfungswetter erzielten zwei Stolberger Helfer ein Prüfungsergebnis mit der Höchstpunktzahl. Nach Beendigung der grundausbildung erfolgt jetzt die Fachausbildung im Technischen Zug des technischen Hilsfwerks, die unter anderem den Erwerb des Motorsägenführerschein und eine Ausbildung im Umgang mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten umfasst.

Ausbildung Flurförderzeuge in Erkelenz

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Interessante und vielseitige Ausbildung im Ortsverband Erkelenz für angehende Gabelstaplerfahrer

Im Mai 2017 startete für 20 Helferinnen und Helfer der Geschäftsführerbereiche Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Köln und Aachen die diesjährige Ausbildung für Flurförderzeuge im Ortsverband Erkelenz, GFB Mönchengladbach. Durch den Ausbilder des Ortsverbandes Erkelenz, Heinz-Willi Aretz, wurden die angehenden Gabelstaplerfahrer umfassend in die Unfallverhütungsvorschriften sowie die Sicherheitsvorschriften zur Bedienung von Flurförderzeuge eingewiesen. Weiterhin wurde auch der sachgemäße Umgang und die Funktionsweise eines Gabelstaplers besprochen.

Nach einer schriftlichen Prüfung, welche von allen Teilnehmern gut absolviert wurde, ging es mit der praktischen Ausbildung weiter. Nach einer kleinen  Eingewöhnungsphase machten die Helferinnen und Helfer erste Erfahrungen. Sie alle meisterten den mit Pylonen aufgebauten Parcours sowie die Verlastung von Europaletten auf einem Anhänger.

Am folgenden Tag stand für alle Helferinnen und Helfer die praktische Prüfung auf dem Ausbildungsplan. Nachdem alle Helferinnen und Helfer diese Prüfung erfolgreich bestanden hatten, erhielten sie den "Fahrausweis für Gabelstapler" ausgehändigt.

Beteiligte Ortsverbände:

-          Erkelenz

-          Mönchengladbach

-          Köln Nord-West

-          Stolberg

-          Krefeld

-          Leverkusen

-          Bergisch Gladbach

-          Herten

-          Waltrop

-          Neuss

Aus dem Ortsverband Stolberg absolvierten 8 Helfer erfolgreich den Lehrgang, der die Voraussetzung für die Einweisung in den OV-eigenen Stapler ist.

Flutlichtcross 2017

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Wie seit vielen Jahren bereits Tradition leuchteten Ortsverbände des Geschäftsführerbereichs Aachen unter Federführung des Ortsverbandes Hürtgenwald den Fluchtlichtmotocross  des MSC Kleinhaus aus. Unterstützt vom Ortsverband Aachen, der den Stolberger Helfern seinen 50 kVA Stromerzeuger ausgeliehen hatte, nahmen 16 Helfer des OV Stolberg an dieser Technischen Hilfsleistung teil. Eingesetzt wurden zwei Lichtmastanhänger sowie der 57 kVA Stromerzeuger des OV. Große  Probleme bereiteten die hohe Temperaturen infolge dessen ein Helfer wegen Hitzeerschöpfung ärztlich behandelt werden musste. Eine weitere Helferin verletzte sich bei Arbeiten an der Ladebordwand des MzKW an der Hand.

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