10.12.2015 Einsatz in der Donnerbergkaserne

Zusammenarbeit mit der FFW Stolberg

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Am Donnerstag wurden die Feuerwehr Stolberg und das THW Stolberg durch den Wehrleiter Andreeas Dovern alarmiert, um in der neuen Flüchtlingsunterkunft der Städte Eschweiler und Stolberg die angelieferten Betten abzuladen und in die neuen Unterkunftsgebäude zu transportieren Neben den Feuerwehrleuten waren 13 THW-Helfer im Einsatz. Am kommenden Montag bauen die Eschweiler Kameraden die ersten Betten auf. Die Restarbeiten werden am Samstag wieder durch die Stolberger Feuerwehrleute und THW-Helfer erfolgen.

THW-Ausbilder unterstützen FFW Stolberg

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Abschluss des Truppmannlehrganges Modul 3 und 4 2015 der FW Stolberg

19 Feuerwehrleute konnten am Samstag erfolgreich die Prüfung des Truppmannlehrganges Modul 3 und 4 ablegen, nachdem sie 13 Samstage in den letzten 4 Monaten weit über 100 Unterrichtsstunden absolviert haben. Damit haben sie die komplette Grundausbildung abgeschlossen und können im Einsatzdienst bei der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.

Der Lehrgang erfolgt in Kooperation der Feuerwehren Stolberg und Roetgen sowie dem Technischen Hilfswerk Stolberg. Auf Ausbilder beider Feuerwehren und des THW konnten Lehrgangsleiter Roland Keller und Michael Bartz vom Sachgebiet Ausbildung der Stolberger Feuerwehr zurückgreifen.
Der Schwerpunkt bei diesem Lehrgang lag in der Technischen Hilfeleistung. So wurden Themen wie Rettungsgeräte, Mechanik, Einsturz, ABC-Gefahren, Dekontamination und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst ausführlich unterrichtet. Auch in Erster Hilfe wurden alle Teilnehmer ausgebildet.

Von Seiten des THW waren die Gruppenführer Christian Kräuter und Peter Boell sowie der Zugführer des 1.Technischen Zuges Thomas Pyritz und der Ortsbeauftragte Wolfgang Geicht als Ausbilder für Theoretische Mechanik, Ortung, Bergung, Bewegen von Lasten, Rettung aus Kfz und Abstützen beteiligt. Allen Prüflingen einen herzlichen Glückwunsch!

Helferzuwachs 2015

 Playmobil verstärkt die THW-Jugend

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Über Junghelferzuwachs konnte sich die THW-Jugend Stolberg freuen. Am Montag konnte der Jugendleiter die beiden fast lebensgroßen Playmobilfiguren aus der aktuellen Serie "Junghelferin" und "Junghelfer" als jüngsten Neuzuwachs im OV begrüßen. Die Spende der THW-Helfervereinigung Stolberg e.V. soll bei Ausstellungen als Blickfang für die Jüngsten eingesetzt werden. Jetzt ist durch den Ortsbeauftragten ein Ideenwettbewerb für die passenden Namen für die Beiden ausgeschrieben worden. Vorschläge bitte an den OB oder Helfersprecher einreichen!

Anhörung zum neuen BHKG (Brandschutz,Hilfeleistungs und Katastrophenschutzgesetz) NRW

23.11.2015 SPD-Fraktion lud ein

 

Helfer von THW, DRK und Feuerwehren besuchten Informationsveranstaltung der SPD-Landtagsfraktion

Spd vor ort

15000 hauptberufliche und 84000 ehrenamtliche Feuerwehrleute sind derzeit in Nordrhein-Westfalen aktiv. Hinzu kommen 19000 Helfer in anderen Hilfsorganisationen. Doch angesichts des Demografischen Wandels und der nicht einfacher werdenden Anforderungen an das Ehrenamt warten große Herausforderungen auf diese Institutionen.

Um die Feuerwehren und die weiteren Hilfsorganisationen des Landes für die Zukunft gut aufzustellen, beschäftigen sich die Abgeordneten des NRW-Landtags derzeit mit einer Gesetzesinitiative. Aus dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG) soll das Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz (BHKG) werden.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ der nordrhein-westfälischen SPD stellte nun der stellvertretende innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Ibrahim Yetim die Eckpunkte des sich in Planung befindlichen Gesetzes vor zahlreichen Zuhörern im Seehaus am Blausteinsee vor. Nachdem Harald Pütz, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler, die Situation vor Ort beleuchtet hatte, moderierten die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling eine Diskussionsrunde, während der die Gäste die Gelegenheit bekamen, Anregungen und Änderungswünsche zu formulieren, die in die endgültige Gesetzesfassung einfließen könnten. 258 Seiten umfasst der neue Gesetzesentwurf bislang. Die grundsätzlichen Ziele sehen unter anderem die Anpassung der Brandschutzregelungen sowie die Aufwertung des Katastrophenschutzes vor. „Darüber hinaus ist es uns besonders wichtig, das Ehrenamt zu stärken und den Kommunen die Möglichkeit zu geben, Kinderfeuerwehren einzurichten“, erklärte Yetim.

Das ursprüngliche FSHG sei seit 1998 in nahezu unveränderter Form in Kraft und bilde weder die gesellschaftlichen noch die fachlichen Entwicklungen ab. Veränderungen seien durch die Novellierung in vielen Bereichen vorgesehen: Innerhalb des Katastrophenschutzes sollen gesetzliche Regelungen das Krisenmanagement durch die Einsatzleitungen und Krisenstäbe bestimmen. Der Bereich Brandschutz für öffentliche Feuerwehren sieht die optionale Einrichtung einer Berufsfeuerwehr nur für große kreisangehörige Gemeinden vor, während kreisfreie Städte Berufsfeuerwehren einrichten müssen. Zur Stärkung des Ehrenamtes soll es einheitliche Regelungen von Rechten und Pflichten der Ehrenamtlichen im Brand-und Katastrophenschutz geben, die Beachtung von Ruhezeiten nach Einsätzen verstärkt sowie die Kostenerstattung an private Arbeitgeber auch für organisatorische Kosten möglich gemacht werden.

Verbleibende Diskussionspunkte: die Betriebszugehörigkeit von Werksfeuerwehren, die Zuständigkeit bei der Beseitigung von Ölspuren und Tierkadavern, die einheitliche Einsatzleitung für Feuer- und Katastrophenschutz sowie für den Rettungsdienst, das „in die Pflicht nehmen“ von Betrieben, die mit Strom, Wasser und Gas oder weiteren chemischen Stoffen arbeiten, eine stärkere Verantwortlichkeit des Landes NRW für den Katastrophenschutz und letztlich der verbesserte Versicherungsschutz für „Altschäden“.

Abschließend stellte Ibrahim Yetim das Projekt „Feuerwehrensache“ vor, das den bundesweit rückläufigen Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehren und des Katastrophenschutzes entgegenwirken und dabei den Frauen-  und Migrantenanteil steigern soll. Ebenso stehen die zukünftig noch schwieriger werdende Vereinbarkeit der Feuerwehrarbeit mit Familie und Beruf sowie die zu erwartende starke Abnahme des Anteils junger HelfeInnen im Blickpunkt.

Für den Leiter der Eschweiler Feuerwehr Harald Pütz ist vor allem wichtig, dass die haupt- und ehrenamt-lichen Einsatzkräfte „tagtäglich auf Augenhöhe“ miteinander arbeiten können. „Ansonsten sind die an uns gestellten Aufgaben nicht zu bewältigen“, betonte er. Darüber hinaus müsse klar sein, dass die Feuerwehr ohne Ehrenamt nicht auskomme. „Deshalb begrüßen wir die Einführung von Kinderfeuerwehren für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren, die zu Sprungbrettern für die Jugend- und Erwachsenenfeuerwehren oder auch andere Hilfsorganisationen werden könnten. Wobei uns bewusst ist, dass eine Kinderfeuerwehr einen hohen Betreuungsaufwand mit sich bringt, der wiederum von Ehrenamtlern zu leisten sein wird“, sagte der Stadtbrandinspektor, der ebenso positiv sieht, dass der Gesetzentwurf die Einführung von Kinder-feuerwehren nicht als ein „Muss“, sondern als ein „Kann“ vorsieht.

Quelle Fotos und Bericht: Eschweiler Zeitung

<-- Stefan Kämmerling

 

Flüchtlingseinsätze gehen weiter

Flüchtlingsunterkunft wird winterfest.

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Seit dem Sommer sind die Stolberger THWler im Dauereinsatz bei der Betreuung der Flüchtlingsunterkunft "Auf der Liester". Nachdem zunächst die Einrichtung und der Betrieb der behelfsmäßigen Unterkunft im Vordergrund der Aufträge standen, musste nun die Unterkunft winterfest gemacht werden. Mehrfach rückten die Stolberger Helfer aus, um die Beleuchtungsanlage umzubauen, Reparaturen durchzuführen und die Stromversorgung sicherzustellen. Nun drohen Sturm und Frost die temporäre Infrastruktur nachhaltig zu beschädigen. Deshalb wurde die Beleuchtungsanlage durch die Fachgruppe Beleuchtung soweit möglich sturmsicher erweitert. Am Montag rückten die Fachgruppe Infrastruktur sowie die erste und zweite Bergungsgruppe aus, um den bisher im einem Zelt behelfsmäßig auf dem Schulhof untergebrachten Waschsalon in einen Schulpavillon zu verlegen. Während die 2. Bergungsgruppe Zelt und Trockenanlage abbaute und Sicherungsarbeiten durchführte, bauten die Helfer der Fachgruppe Infrastruktur und 1. Bergungsgruppe die Profiwaschmaschinen und Trockner ab und wieder im Klassenraum auf. Stromverteiler mussten umgelegt werden, Maschinen repariert und die ganze Wasserversorgung vom Außenbereich mit 80m Zuleitung neu verlegt werden. Mit freundlicher Unterstützung durch die Installationsfirma Fehlberg, die den Materialeinkauf übernommen und Firmenequipment zur Verfügung stellte, wurden Abluftkanäle, Abwasserleitungen, Wasserzuleitungen und die Elektroinstallation nach den Vorgaben der Bauaufsichtsbehörde rasch installiert. Nach kurzem Probebetrieb wurden die 5 Waschmaschinen und 2 Trockner wieder an den Betreiber der Unterkunft übergeben.

Weitere Einsatzaufträge werden in Kürze folgen.

Wir bedanken uns bei den Arbeitgebern, die unsere Helfer zur Erfüllung der Einsatzaufgaben freistellen. Außerdem danken wir der Firma Fehlberg sowie der Firma ECOEXPRESS für die außerordentliche Unterstützung beim Aufbau und Betrieb des Waschsalons.

Zuletzt möchten wir den Helfern unseres Ortsverbandes danken, denn diese ermöglichen erst die Erfüllung der Einsatzaufträge durch das THW. Ohne ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Einsatzbereitschaft wären die Bewältigung unserer Aufgaben unmöglich.

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