Unwettersatz der OV Stolberg und Eschweiler

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Sturmeinsätze für die Ortsverbände Stolberg und Eschweiler

Sturmtief „Burglind“ machte am Mittwoch auch vor Stolberg nicht Halt und forderte zunächst durch umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und umherfliegende Mülltonnen die Feuerwehr und die städtischen Einrichtungen. Zwischen 5.26 Uhr und dem frühen Abend arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt 80 Einsatzstellen ab.

Personenschäden waren jedoch nicht zu beklagen. Hauptgrund für die Vielzahl der Einsätze waren umgestürzte Bäume, die für die Vielzahl der gesperrten Straßen in Stolberg verantwortlich waren. Einige Ortsteile waren nur noch durch weite Umwege zu erreichen.

Mehrfach beschädigten umstürzende Bäume Hausdächer und Garagen. In der Stettiner Straße wurde ein Dach direkt durch den Sturm zu einem erheblichen Teil abgedeckt, so dass die Feuerwehr das Dach sichern musste. Neben mehreren beschädigten PKW war auch ein Sattelschlepper betroffen, der von einem großen Ast durchbohrt wurde. Besonders hart traf es auch den Waldbereich an der Duffenter Straße zwischen den Städten Stolberg und Eschweiler, wo durch eine Windhose insgesamt 30 Bäume entwurzelt wurden.

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Die Einsatzschwerpunkte lagen im Innenstadtbereich und in Zweifall, so dass für die Wehr Vollalarm ausgelöst wurde. Nachdem bereits am Vormittag die OV-Logistik durch den Fachberater des Ortsverbandes angefordert worden war, um am Abend und in der Nacht die Verpflegung des Bereitschaftsdienstes der Löschgruppen zu übernehmen wurde am Mittag der Technische Zug zur Technischen Hilfe am Einsatzschwerpunkt Finsterau in Zweifall alarmiert. Eine Vielzahl von umgestürzten Bäumen in Zwangslage versperrten den Waldweg zu einem Wohnhaus und hatten die Zuleitung zerstört, so dass die Hausbewohner ohne Strom und mit auch ohne Heizung auskommen mussten. Zusätzlich zu den alarmierten Bergungsgruppen und der Infrastrukturgruppe wurde das Bergungsräumgerät des Ortsverbandes Eschweiler alarmiert , der bereits seit dem Morgen im Einsatz war. Am frühen Abend war der Weg freigeräumt so dass ein 14 kVA Stromerzeuger, den die Feuerwehr für den längerfristigen Betrieb zur Verfügung gestellt hatte, mit Hilfe des Räumgerätes über den verschlammten Weg zur Einsatzstelle transportiert werden konnte. Nach Freigabe durch den Energieversorger schlossen die Fachhelfer der Infrastrukturgruppe die Einspeisung in das Gebäude an. Bis zur Wiederherstellung der Freileitung wird diese Haus durch den Stromerzeuger in Eigenverantwortung der Bewohner notversorgt werden. Gegen 22.00 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Ortsverbände Stolberg und Eschweiler wieder hergestellt werden. Der Einsatz zeigte erneut die Notwendigkeit funktionierender Infrastrukturgruppen für Unwettereinsätze.IMG 3685 640x480

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