Jahreseingangsfeier 2016

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Die ehrenamtlichen Helfer des THW Stolberg blicken auf ein einsatzreiches und spannendes Jahr 2015 zurück, in dem sie in 524 Diensten 29623 Dienststunden verrichteten. Davon fielen 4000 Einsatzstunden vor allem bei Hilfeleistungen für Asylsuchende an. Der OV Stolberg hatte dabei 2015 die dritthöchste Einsatzstundenzahl im Flüchtlingseinsatz aller Ortsverbände in Nordrhein-Westfalen. Dabei wurde neben dem Ausbildungsstand auch die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzorganisation fortwährend verbessert. So wurde das THW häufig im Bereich der Beleuchtung von Arbeits- und Einsatzstellen eingesetzt. Neben den gewöhnlichen Aufgaben des THW im Zivil- und Katastrophenschutz nimmt der Ortsverband Stolberg auch Aufgaben im Bereich der örtlichen Gefahrenabwehr (u.a. Logistik und Hochwasserabwehr) wahr.  Durch die örtliche Gefahrenabwehr wird eine Unterstützung anderer Ortsverbände und Bedarfsträger bei der Versorgung und Verpflegung von Einsatzkräften und der Bekämpfung von Hochwasserlagen ermöglicht.

Um noch effizientere Hilfe leisten zu können wurden mehr als 25.000 Euro in die Modernisierung der Ausstattung investiert. Davon konnten u.a. ein Hochwassersteg für Einsätze im Schnorrenfeld, eine Rettungssäge für die Öffnung von Dächern und moderne Scheinwerfer nebst Zubehör beschafft werden. Für das Jahr 2016 ist die Zuweisung eines neuen Stromerzeugers mit 50 KVA Leistung durch das Bundesinnenministerium angekündigt worden.

Bei der diesjährigen Jahreseingangsfeier des THW Stolberg standen neben der alljährlichen Jahresrückschau und der Evaluation der Einsätze und Ausbildungsdienste auch die Ehrungen ausgewählter Helfer auf dem Programm. Bernd Pfennigs wurde durch den Ortsbeauftragten Wolfgang Geicht und den Geschäftsführer Wolfgang Friebe für 10-jährige freiwillige Mitarbeit geehrt, Ralf Müller für 25-jährige Mitarbeit und die beiden Helfer Erwin Fritsch und Jürgen Gückelhorn für 30-jähriges Engagement im Technischen Hilfswerk. Anlässlich der Feier wurde die Helferin Hannelore Kohlen, die als eine der ersten Helferinnen im THW seit nunmehr 40 Jahren aktiv mitgearbeitet hat, aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung nach einer ausführlichen Laudatio verabschiedet. Der Ortsbeauftragte betonte bei den Ehrungen seine Dankbarkeit für das langjährige Engagement und merkte an, dass ohne eine gute Zusammenarbeit und diesen Einsatz ein effizienter Katastrophenschutz durch das THW nicht möglich sei.

Wolfgang Geicht, sein Stellvertreter Ralf Flöhr und der Zugführer Thomas Pyritz stellten die Ziele für das Jahr 2016 vor: So soll die Ausbildung im ersten Technischen Zug (1.TZ) und der Jugendgruppe, die durch ständige Einsatzanforderungen zeitweise eine untergeordnete Rolle spielte, wieder optimiert und die Koordination von Aufgaben innerhalb des Ortsverbandes stärker verbessert werden. Interessante Aufgaben sind 2016 die Mitarbeit in neu zu schaffenden Breitstellungsraum 500 und der Betrieb einer Feldschmiede beim diesjährigen NRW-Tag in Düsseldorf. Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger entsprechend der Feuerwehrausbildung dient als Vorbild für die Intensivierung der Ausbildung des Sprengtrupps der Ortsverbandes.

Der Helfer Thomas und Gabi Pyritz hatten anlässlich des Jahresrückblicks einen Film mit den Einsatz- und Übungsszenarien aus 2015 vorbereitet, der dann den Helfern und den Anwesenden der THW-Geschäftsstelle Aachen vorgeführt wurde.

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