4 Ortsverbände – eine Beleuchtungsübung der Superlative

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Mai 2015 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Rd

flutlichtcross

Seit mehr als zwanzig Jahren veranstaltet der Motorsportclub (MSC) Kleinhau das Nachtmotocross in Kleinhau. Genau so viele Jahre ist der Ortsverband (OV) Hürtgenwald zuverlässiger Partner bei diesem Event. Unterstützt von weiteren THW-Einheiten(OV Düren, OV Nörvenich, OV Stolberg) wird die Nacht zum Tag gemacht.

Das Flutlichtrennen am Raffelsberg in der Nähe von Kleinhau ist im Amateurmotocross europaweit bekannt und fand am Freitag nach Christi Himmelfahrt statt. In enger Zusammenarbeit mit dem Veranstalter wurde die Beleuchtungsübung geplant. Die 1,8 km lange Naturstecke in einem Talkessel bietet lange Geraden, schnelle Kurven, weite Sprünge und viele Steigungen bis zu 70°. Das THW hatte, wie in jedem Jahr, den Auftrag übernommen diese Strecke auszuleuchten.

An 60 Positionen wurde mit einer Lichtleistung von insgesamt über 115 kW und etwa 5,5 km Elektrokabeln die Sicherheit der Fahrer gewährleistet. Aufgeteilt in 3 Sektionen entstand so in weniger als 90 Minuten eine eindrucksvolle Kulisse.

Die Einsatzleitung wurde vom Ortsverband Hürtgenwald übernommen. Für den Zugtrupp bot sich die Möglichkeit zu zeigen, was sie das Jahr über geübt haben. Darstellen der Lagekarte, Materialverwaltung am Logistikplatz, Überwachung des Funkverkehrs; den eingesetzten Helfern wurde nicht langweilig.

Das Ziel „Alle Lampen leuchten spätestens um 20:30 Uhr" wurde erfolgreich erreicht. Die Beleuchtungsabnahme, ein Testlauf, bei dem ein Motorsportler die Stecke abfährt und mögliche blendende Flutlichtstrahler erkennt, war ohne Beanstandung.

Dann folgte für die Helfer der angenehmere Teil des Abends. In Wechselschichten konnte man sich die Rennen anschauen und die Massenstarts und Zweikämpfe der Motocross-Fahrer verfolgen.

Gegen 23:00 Uhr wurde es nochmal spannend. Alle Lampen wurden während eines Feuerwerks des Veranstalters ausgeschaltet und sollten dann unmittelbar im Anschluss nahezu gleichzeitig eingeschaltet werden, damit die 4 Endläufen in den unterschiedlichen Klassen fortgeführt werden konnten.

Taktisch hatte diese Übung einen sehr hohen Stellenwert für das THW insgesamt und für die eingesetzten Helfer/innen. Wir konnten präsentieren, welches Material uns zur Verfügung steht, wie schnell und effizient wir Aufträge durchführen und dass das THW mehr kann als nur den Verkehr bei Großveranstaltungen leiten kann. Die Helfer/innen stellten ihr Können unter Beweis und haben außerdem noch einen interessanten Abend.

In diesem Jahr war auch der WDR wieder mit einem Ausbildungsprojekt Vorort. Überall standen Kameras, jeder Handgriff wurde gefilmt, eine Situation, denen die Helfer nicht jeden Tag und in jedem Einsatz ausgesetzt sind.

Hervorragend funktionierte auch dieses Jahr wieder die Zusammenarbeit der vier eingesetzten THW-Ortsverbände. Wir bedanken uns bei allen eingesetzten THW-Kräften und Beteiligten.

 

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