Jahresabschlussübung

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. Dezember 2014 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von W.Geicht

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Am vorweihnachtlichen Samstagnachmittag wurden die Helfer der 1. und Teile der 2. Bergungsgruppe alarmiert, um zum Jahresabschluss 2014 eine Einsatzübung an der THW-Übungsanlage auf dem Truppenübungsplatz Buschmühle durchzuführen. Während des ganzen Tages hatten die beiden Gruppenführer Christian Kräuter und Peter Boell unterstützt durch den Zugführer Thomas Pyritz das Übungsszenario vorbereitet. Ausgangslage war ein durch einen Flugzeugabsturz in ein Wohngebiet entstandener fiktiver Großbrand in Münsterbusch, durch den mindestens 6 Personen vermisst waren. Die Zufahrt war durch große Baumstämme versperrt, die zersägt und beseitigt werden mussten. Die winterliche Dunkelheit mit niedrigen Temperaturen, die durch andauerneden Regen extrem schlämmigen und aufgeweichten Wege und ein durch Sturmböen zufällig auf die einzige Zufahrtsstrße gestürzter Baum erschwerten den Helfern die Arbeit. Drei sorgfältig als Unfallopfer geschminkte Verletztendarstellerinnen der Beleuchtungsgruppe waren trotz der kühlen Witterung im Gelände und in einem Trümmerhaus versteckt worden. Sie mussten zunächst geortet werden und waren nur unter großem materiellen und personellen Aufwand zu retten. Auf der Bergkuppe aufgestellte rote Halogenscheinwerfer verbunden mit einer Nebelmaschine simulierten den Großbrand. Der Zugführer war mit seinem Einsatzleitwagen vor Ort und übernahm mittels des neuen Dígitalfunks, mit den inzwischen alle Gruppen und Fahrzeuge des THW im Geschäftsführerbereich Aachen ausgestattet sind, die Übungsleitung.  Unter den kritischen Augen des Ortsbeauftragten Wolfgang Geicht arbeiteten die Helfer unter Hochdruck bei sehr realitätsnahen Bedingungen, bis gegen 22.00 Uhr die Übung beendet wurde. Eingesetzt wurden ein geländegängiger Gerätekraftwagen mit speziellen Bergungsgeräten wie Motorsägen, Stromerzeuger und Pumpen sowie einer Motorseilwinde. Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurde festgestellt, dass zwar einige Probleme und Unsicherheiten erkannt worden waren, dies aber ein wichtiges Übungsziel war und daran im neuen Jahr trainiert werden soll. Denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Mit heißem Kakao und einer kräftigen Ochsenschwanzsuppe klang dieser anstrengende Samstagabend in der Unterkunft aus.

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