26.09. - 28.09.2014 Ein Wochenende voll mit THW!

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. September 2014 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Rd

20140928 Uebung Wesel OHRT OSTB Rd

 

Die THW Ortsverbände Stolberg und Herzogenrath fuhren am letzten Wochende gemeinsam nach Wesel zu einer Wochenendübung. Zusammen übten sie vom 26. bis 28. September den Ernstfall.

Nicht nur zwei Einsatzübungen füllten das gemeinsame Wochenende, auch ein Vormittag mit Ausbildungen an verschiedenen Stationen waren Teil der Aufgaben für die THW-Helfer. Dunkelheit ist ein schwieriges Hindernis, das die Helfer auch im Einsatzfall lösen können müssen. Auf eben dieses Hindernis trafen die Helfer bei der ersten Einsatzübung. Mit viel Licht erhellten die Helfer die Einsatzstellen, sodass alle Verantwortlichen eine bessere Übersicht bekamen. Schnell wurde klar, dass es viele verschiedene verletzte und vermisste Personen gab und der Zugang zu vielen Verletzten durch Hindernisse erschwert wurde. Doch auch das Problem lösten die Helfer mit der Hilfe der Einsatzleitung und ihrer zugewiesenen Gruppenführer mit Bravour. Für die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Gruppenführer wurden hierbei die neuen Digitalfunkgeräte eingesetzt.

Dank der Unterstützung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, kurz DLRG, waren die Darsteller geschminkt mit realistischen Verletzungen. Von einfachen Schnitt- und Schürfwunden bis zu größeren Verletzungen wie Wirbelsäulenverletzung, ein offenes Sprunggelenk oder eine abgetrennte Hand wurden realisiert. Schauspielerisches Können wurde den Darstellern abverlangt, sodass die Helfer während der gesamten Rettung die Verletzten betreuen mussten. Selbst der sehr aufdringlich gespielten Presse hielten die Helfer stand. Bald schon wurde die Einsatzübung erfolgreich beendet. Anders als bei den vorherigen Übungen gab es mehrere Helfer als Beobachter, die flexibel in die Lage eingreifen und die Arbeitsweise der Helfer beurteilen konnten. Somit konnten sehr detaillierte Nachbesprechungen durchgeführt werden, um einen maximalen Lernerfolg für zukünftige Übungen und natürlich Einsätze zu erzeugen.


Stationsausbildung war der Programmpunkt des Samstag Vormittags, bei dem die Helfer ihr Wissen in verschiedenen Stationen bereichern konnten. Die Themen der Ausbildungen waren sicheres Bewegen von schweren Lasten, Rettung aus Höhen, Durchtrennen von Stahl mit einem Plasmaschneidgerät und Hinweise zur Betreuung von Verletzten, bei der die DLRG ihr Fachwissen weitergeben konnte. Das Erlernte konnten die Helfer dann in einer folgenden zweiten Einsatzübung direkt einsetzen. Auch diese Übung war eine realistisch nachgestellte Situation, bei der von den Helfern einiges abverlangt wurde. Doch mit Geschick, viel Geduld und klarem Kopf der Helfer konnten alle Verletzten aus zum Teil zerstörten Häusern und anderen misslichen Lagen gerettet und versorgt werden.


Mit insgesamt elf Fahrzeugen fuhren die THW Helfer zum Übungsgelände und zurück. Das gesamte Wochenende wurde mit der guten Küche aus Stolberg und zwei Köchinnen aus Herzogenrath begleitet, die dank Feldküche autark von vorhandener Ausstattung sind.

Die Helfer hatten viel Spaß, wurden gut versorgt und freuen sich auf die nächste Wochenendübung im nächsten Jahr.

 

 

Das THW sucht immer an der Mitarbeit interessierte Jugendliche und Erwachsende. Die Dienststunden in Stolberg in der THW-Unterkunft in der Oststraße 63 finden immer Montags von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr statt.

Das THW ist die Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz und wird zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Kräften getragen. Mit technischem Fachwissen und Spezialgerät ist das THW wichtiger Partner für Feuerwehr, Polizei und andere Hilfsorganisationen in Deutschland, Europa und weltweit. Das THW ist Teil des deutschen Beitrags im Europäischen Gemeinschaftsverfahren und leistet im internationalen Bereich technisch-humanitäre Hilfe. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als 130 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz – auch mit Helfern aus Herzogenrath und Stolberg.

 

Text: Sarah Goerres, THW Ortsverband Herzogenrath

 

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