Jubiläum der LG Büsbach

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. September 2014 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von W.Geicht

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Beim eher ungewöhnlichen 112-jährigen Jubiläum der Löschgruppe Büsbach, der der OV Stolberg freundschaftlich verbunden ist, war auch das THW Stolberg eingeladen, seinen GKW 1 den Besuchern zu präsentieren.

Bei der Löschgruppe Büsbach sind derzeit 20 Frauen und Männer als Brandbekämpfer im Einsatz, 10 Jungen und Mädchen bilden den Feuerwehrnachwuchs. Die Löschgruppe besitzt ein Löschfahrzeug aus dem Jahre 1987, das ihnen der Bund zur Verfügung gestellt hat.

Während die Feuerwehr eine sehr schnelle Truppe und 5-7 Minuten nach Alarmierung schon unterwegs zum Einsatzort ist, benötigt das Technische Hilfswerk (THW) eine Vorlaufzeit von30-30 Minuten. Maurice Stukenbröker aus der 1. Bergungsgruppe erklärte stolz die Aufgaben seiner Organisation, die im Katastrophenschutz ihr Betätigungsfeld hat. Zu ihrer Ausstattung gehören sechs 1000 l-Pumpen, die elektrisch laufen. Im Bedarfsfall stützen sie Fassaden nach Gasexplosionen oder auch ganze Gebäudeteile nach einem Brand ab, retten Personen aus Höhen und Tiefen oder aus Trümmergelände, leuchten Großbaustellen aus, halten eine Hunde- und Rettungsstaffel bereit (=biologische Ortung) und helfen mit „Schere & Spreizer“ bei Verkehrsunfällen. Aber auch bei kleinen Hilfeleistungen wie ein Zeltdach oder einen Weihnachtsbaum aufstellen und beim CHIO in Aachen Absperrungen vornehmen, stehen sie jederzeit zur Verfügung. Viele Besucher bestaunten den Hebekissensatz zum Anheben oder Ausrichten großer Betonplatten von 20 t bis 40 t.

Das dritte Fahrzeug an diesem Tag war der Gerätewagen-Umweltschutz, einKatastrophenschutzfahrzeug der Städteregion, das auf der Hauptwache An der Kesselschmiede seine Garage hat, und bei gefährlichen Stoffen und Gütern (GSG) zum Einsatz kommt. Atemschutzgeräte, Stromerzeuger, Lüfter, Tankdichtungskeile und diverse Auffangbehälter für Chemikalien stehen hier bereit und werden je nach Schaden eingesetzt. Wenn ein Mensch in Not ist, wählt er die 112. Verbunden wird er mit der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Der dort am Rechner Sitzende muss dann blitzschnell entscheiden, ob er einen Rettungswagen alarmiert, die Feuerwehr zu einem Brandgeschehen schickt oder Feuerwehr und Rettungsdienst mit Notarzt zu einem Verkehrsunfall schickt. Alle Hilfswerke sind untereinander vernetzt und können sich aufeinander verlassen. Quelle: Stolberger Zeitung

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