THW Stolberg probt den Ernstfall: Alarmübung der ersten Bergungsgruppe

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. April 2014 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Rd

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Fotos: Christian Kräuter, Gruppenführer erste Bergungsgruppe

 

Am vergangen Wochenende führte der Gruppenführer der ersten Bergungsgruppe des THW Stolberg eine nicht angekündigte Alarmübung durch. Das Technische Hilfswerk ist als Katastrophenschutzorganisation des Bundes für den Katastrophen- und Zivilschutz innerhalb Deutschlands und weltweit zuständig. Neben der Sicherung von Infrastruktur in Großschadenslagen ist das THW auch bei der Rettung und Bergung von Personen, dem Schutz von Sach- und Wertgegenständen und Rettung von Tieren tätig. Neben der umfangreichen Ausbildung der THW-Helfer müssen auch Einsatzszenarien aus dem Aufgabenbereich des THWs im Rahmen von Dienstveranstaltungen und Übungen erprobt und gefestigt werden. So übten die Helfer der ersten Bergungsgruppe im Rahmen einer Alarmübung die Rettung von Personen aus Gefahrenlagen. Die Helfer der ersten Bergungsgruppe wurden in den Abendstunden durch Funkalarm alarmiert und fuhren daraufhin die Unterkunft an. Zwischen Alarmierung und dem Ausrücken der Einheit vergangen etwa 24 Minuten. Die erste Bergungsgruppe rückte bei dieser Alarmübung mit fünf Helfern und ihrem Gruppenführer Christian Kräuter, der die Rettung eingeklemmter Personen als fiktive Einsatzlage vorgesehen hatte, aus. Nachdem die Helfer mit dem Mehrzweckkraftwagen (MzKW) und einem Mannschaftstransportwagen (MTW) auf dem Übungsgelände angekommen waren, beleuchteten sie zunächst die fiktive Einsatzstelle und begannen dann mit den Rettungsarbeiten. Die THW-Helfer hatten die Aufgabe eingeklemmte Verletztendarsteller aus ihrer Notlage zu befreien und diese bis zum Eintreffen der fiktiven medizinischen Versorgung zu betreuen. Zudem wurde die Einrichtung eines behelfsmäßigen Verbands- und Hubschrauberlandeplatzes geprobt sowie dessen Stromversorgung und Beleuchtung sichergestellt. Nach etwa vier Stunden Einsatzdauer und einer abschließenden Vermisstensuche in einem Waldgebiet endete die Alarmübung mit einem Einsatznachgespräch, also einer Reflektion und Bewertung bzgl. der Einhaltung des Übungszieles.

 

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